Kellerdeckendämmung

Wärmedämmung ist nicht nur eine Frage der Fassade.

Der höchste Energieverbrauch entsteht durch die Heizung. Durchschnittlich mehr als die Hälfte des Energiebedarfs dient dazu Wärme in den Wohnräumen zu schaffen.

Neben der Fassade gibt es aber an jedem Gebäude Großflächen, über die Wärme entweichen kann. So können zum Beispiel über 20% der Heizwärme über die ungedämmte Kellerdecke verloren gehen.

Kellerdeckendämmungen werden in den meisten Fällen ohne optische Aufwertung und mechanisch schützende Oberflächenbeschichtungen erstellt. Sie dient lediglich der energetischen Verbesserung der Gebäudehülle. Weitergehende Maßnahmen würden aufgrund der entstehenden Kosten die Amortisation negativ beeinflussen. In Einzelfällen erfolgt lediglich ein zusätzlicher Farbanstrich zur Erzielung einer einheitlichen Raumfarbe.

Gemäß der LBO (Landesbauordnung) werden bis auf den Nachweis des Brandverhaltens keine weiteren Anforderungen an den Dämmstoff gestellt.
In der Regel genügt daher der Nachweis B2, normal entflammbar, gemäß DIN 4102.

Eine Besonderheit ist vorab zu klären, ob vorhandene Versorgungsleitungen, wie Strom- und Wasserleitungen in die Dämmschicht integriert werden können, bzw. dürfen.

Die Untergründe müssen grundsätzlich ausreichend eben, trocken und sauber sein.
Hervorstehende Grate müssen vorab mechanisch entfernt werden. Abhängig von der Untergrundprüfung sind eventuell vorbereitende Arbeiten durchzuführen.

Es besteht die Möglichkeit, je nach Kundenwunsch eine gewünschte Fugenanordnung zu verlegen.

Als wichtiger Hinweis ist zu berücksichtigen, dass in Mehrfamilienhäusern und Gebäuden mit übergreifenden Kellern die Decken der Fluchtwege innerhalb des Gebäudes mit mineralischen Dämmplatten gedämmt werden müssen. Diese Maßnahme ist der Brandschutzverordnung gemäß zu berücksichtigen.